Workshop 2025

Vom 11. bis 13. März 2023 fand in Hartmannsdorf unser Workshop zur ingenieurbiologischen Bauweise statt.

Ziel des Workshops

Der Workshop hatte das Ziel, den Teilnehmern ein umfassendes Verständnis der ingenieurbiologischen Bauweise zu vermitteln. Diese Bauweise nutzt natürliche Materialien und Techniken, um nachhaltige und umweltfreundliche Lösungen für Bauprojekte zu schaffen. Die Teilnehmer lernten, wie man diese Methoden in der Praxis anwendet, um sowohl ökologische als auch ökonomische Vorteile zu erzielen.

Bauweisen

Das Programm bestand aus einem kleinen Theorie-Teil, vielen praktischen Übungen und Diskussionsrunden. Experten auf dem Gebiet der ingenieurbiologischen Bauweise teilten ihr Wissen und ihre Erfahrungen.

Im Rahmen des Workshops wurden innovative Bauweisen wie der Einbau von Buschleitbauwerken, die Verwendung von Totholzfaschinen sowie die Herstellung und der Einbau von Kokussenkwalzen und Wurzelbuhnen behandelt. Diese Techniken tragen zur Stabilisierung von Böschungen und zur Förderung der Biodiversität bei.

Ein weiterer wichtiger Aspekt des Workshops war die Erlenpflanzung, die zur zukünftigen Böschungssicherung vorgenommen wurde. Die Teilnehmer lernten, wie diese Pflanzen zur Stabilität und zum Erosionsschutz beitragen können.

Feedback der Teilnehmer

Das Feedback der Teilnehmer war durchweg positiv. Viele lobten die praxisnahe Herangehensweise und die Möglichkeit, direkt mit Experten zu interagieren.

Der Workshop war ein voller Erfolg und hat das Interesse an der ingenieurbiologischen Bauweise weiter gestärkt. Wir danken allen Teilnehmern und Referenten für ihr Engagement und freuen uns auf zukünftige Workshops!

Tag 1

Tag 2

Tag 3

Ausbildungskooperation Stadt Gera

Der GUV hat sich bereit erklärt die Auszubildenden der Stadt Gera zur  Vermittlung der theoretischen und praktischen Kenntnisse im Bereich Natur- und Umweltschutz sowie dem Ausführen von vegetationstechnischen Arbeiten auszubilden. Dafür sind die 3 Azubis für ca. jeweils 1-2 Woche pro Lehrjahr bei uns und führen die entsprechenden Arbeiten aus. In den vergangenen Wochen stellten diese Kokussenkwalzen her, Errichteten eine Weidenspreitlage, bauten Totholzfaschinen ein und Sicherten den ordnungsgemäßen Wasserabfluss. Aber auch im Baggerfahren für ein Projekt zur „Gewässeraufweitung und Renaturierung“ konnten sich die Azubis beweisen. 

Insgesamt kann man sagen, dass uns als GUV die Ausbildung der jungen Nachwuchskräft viel Spaß bereitet.  Gern stehen wir der Stadt Gera auch weiterhin als Ausbildungspartner zur Verfügung.

Böschungssicherung Wipse 03/2023

In Gera Liebschwitz führte der Gewässerunterhaltungsverband im März 2023 eine Böschungssicherung an der Wipse durch. Da die angrenzende Infrastruktur gefährdet war, musste das Ufer gesichert und begrünt werden. Die Maßnahme wurde auf einer Länge von ca. 50 m mittels ingenieurbiologische Bauweisen umgesetzt.

Erlbach 03/2023

Die Kreisstraße K 526 verläuft parallel zum Gewässer Erlbach. Zur Entwässerung der Kreisstraße diente ein Einleitbauwerk, welches in den Erlbach mündete. Zum Schutz des Einleitbauwerks wurde das Ufer mit Granitsteinen befestigt.

Das Einleitbauwerk inklusive der Uferbefestigung war beschädigt, so dass hierfür dringend Handlungsbedarf bestand.

Gemeinsam mit der Gemeinde sowie den zuständigen Behörden entschied man sich für eine Gewässerumverlegung. Dadurch konnte eine wirtschaftliche und ökologisch günstige Lösung umgesetzt werden.  

Der dabei entstandene Altarm wurde zur weiteren Entwässerung sowie als Lebensraum aufrechterhalten.

Weiterhin konnte damit ein Uferabbruch in Richtung Straße etwas oberhalb der Maßnahme verfüllt werden.

Die Maßnahme wurde vollständig in Eigenleistungen durch den GUV umgesetzt. Die Gesamtkosten beliefen sich auf ca. 6.000 €/brutto. Wobei ein Teil davon durch das Landkreis Greiz übernommen wurde.

Zur Förderung einer auentypischen Ufervegetation werden im Nachgang standortgerechte Bäume und Sträucher durch den GUV angepflanzt.